Das erste Probenwochenende liegt hinter uns – und wir haben einen wichtigen Meilenstein geschafft: Zum ersten Mal haben wir Die Physiker als ganzes Stück durchgespielt. Bisher standen vor allem einzelne Szenen im Fokus, nun konnten wir erstmals den gesamten Bogen der Inszenierung erleben.





Ganz im Sinne eines echten Open-Air-Theaters wurde natürlich auch unter freiem Himmel geprobt – teilweise bereits im Kostüm und mit Requisiten. So konnten wir nicht nur Abläufe testen, sondern auch ein Gefühl dafür bekommen, wie sich Bewegungen, Wege und Szenen im geplanten Bühnenalltag tatsächlich anfühlen. Denn was im Proberaum funktioniert, muss unter freiem Himmel noch lange nicht praktikabel sein.

Ein zentraler Punkt dieses Wochenendes war daher auch die genaue Festlegung der Auf- und Abtritte. Am Rodauner Kirchenplatz, unserem Open-Air-Spielort, ist ein Seitenwechsel während des Stücks kaum möglich. Das heißt: Schon jetzt muss präzise geplant werden, wer wann wo auftritt – und auf welcher Seite Kostüme, Requisiten und schnelle Umzüge vorbereitet werden müssen.

Was uns der Samstag die Sonne an Schweiß abverlangt hat, wurde am Sonntag mit Wind und kühlen Temperaturen ausgeglichen. Wir haben geschwitzt, wir haben gefroren – und wir haben durchgehalten.
Bis auf die letzten beiden Szenen steht unsere Inszenierung nun im Großen und Ganzen. Jetzt beginnt die Feinarbeit: Details schärfen, Übergänge verfeinern, Tempo finden – und aus vielen guten Szenen ein präzises Ganzes formen.












































































