Spieltage: So. 30. Aug. und Mi. 2. Sept. 2026 jeweils 19.30 Uhr bis ca. 21.45 Uhr – Tickets kaufen
Vier junge Menschen. Ein Schwur. Fünfzehn Jahre – und die Frage: Was ist geblieben?

Sie stehen am Beginn ihres Lebens, feiern ihren Abschluss, voller Zuversicht und dem festen Glauben, die Welt verändern zu können. Arzt. Wissenschaftlerin. Unternehmerin. Beamter. Vier Lebensentwürfe, vier Ideale – verbunden durch das Versprechen, sich selbst treu zu bleiben.
Doch das Leben kennt keine geraden Linien.
Karrierechancen, Machtstrukturen, Manipulation und persönliche Verluste verschieben Grenzen. Ideale werden verhandelt, Kompromisse geschlossen, Erfolg erreicht – oft zu einem hohen Preis.
Fünfzehn Jahre später begegnen sie einander wieder.
Verändert. Gezeichnet. Erfolgreich – vielleicht. Glücklich – vielleicht nicht.
Was ist aus ihren Träumen geworden?
Was aus Freundschaft, Mut und Überzeugung?

Die Entstehung von „Lifelines“
Die Idee zum Rockmusical „Lifelines“ entstand bei Michael „Mike“ Haas bereits vor vielen Jahren. Lange blieb der Stoff in der Schublade, bis er ihn gemeinsam mit seiner Band MYKAGE wieder aufgriff und musikalisch weiterentwickelte. Bestehende Songs wurden neu gedacht, ergänzt und dramaturgisch so arrangiert, dass sie nicht nur klingen, sondern erzählen – und die inneren Konflikte der Figuren hörbar machen.
2024 fiel die Entscheidung, „Lifelines“ als vollständige Bühnenproduktion umzusetzen. In Gesprächen mit Marcus Marschalek, Intendant des Rodauner Theater Sommers, entstand die gemeinsame Vision einer Uraufführung im Rahmen des Sommertheaters 2026. Damit erhielt das Projekt nicht nur eine künstlerische Heimat, sondern auch eine klare Produktionsstruktur und einen verbindlichen Zeitplan.
Für die szenische Umsetzung wurde bewusst professionelle Regiekompetenz eingebunden. Mit Jonas Tonnhofer konnte eine engagierte künstlerische Leitung gewonnen werden. Unterstützt von einem erfahrenen Team für Ton, Licht und Regieassistenz werden die künstlerischen Ambitionen von Beginn an mit handwerklicher Präzision abgesichert.
MYKAGE übernimmt die Live-Musik und bildet damit das rockige Herz des Abends. Parallel wurde ein eigenes Casting für die Rollenbesetzung gestartet. Ab Anfang 2025 wurde das Projekt in der Wiener und niederösterreichischen Musik- und Theaterszene vorgestellt und gezielt an Ausbildungsstätten herangetragen. Schritt für Schritt wuchs ein Ensemble heran, das stimmlich, darstellerisch und menschlich zum Stoff passt.
„Lifelines“ versteht sich dabei auch als Beitrag zur Nachwuchsförderung: Junge Darstellerinnen und Darsteller sammeln Bühnenerfahrung in einem professionell geführten Produktionsrahmen und profilieren sich in einem neuen, österreichischen Originalstoff.

Die ersten gemeinsamen Proben begannen im Herbst 2025. In dieser Phase wurden musikalische Grundlagen gelegt, Rollenprofile geschärft und das Zusammenspiel im Ensemble entwickelt. Ergänzend konnten engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen werden, die ihre Erfahrung in Kostüm, Maske und Bühnenbild einbringen. So verbindet die Produktion künstlerische Professionalität mit gemeinschaftlicher Energie.
Seit Anfang 2026 läuft die intensive Produktionsphase: vertiefende Gesangsarbeit, präzise szenische Ausarbeitung und die enge Abstimmung von Licht, Bühne und Kostüm. Ziel ist eine klare, dynamische Erzählweise, bei der die Energie eines Rockkonzerts und die Dramaturgie eines Musicals nahtlos ineinandergreifen.

Über den Unterhaltungswert hinaus besitzt „Lifelines“ einen klaren kulturpolitischen Impuls: Als Uraufführung bringt das Projekt ein neues Rockmusical aus Österreich auf die Bühne, vernetzt regionale Musik- und Theaterszene und zeigt, wie zeitgenössische Popkultur und Bühnenkunst ein breites Publikum erreichen können.
Das Publikum erwartet eine Produktion mit Live-Band, starken Stimmen und einer Regie, die Tempo, Emotion und Humor präzise führt. „Lifelines“ ist als leidenschaftliches Ensembleprojekt konzipiert – mit dem Anspruch, eine eigenständige neue Produktion zu schaffen, die weit über den Abend hinaus nachwirkt.
PRODUKTIONSTEAM
| Regie | Jonas Tonnhofer |
| Musikalische Leitung | Mike Haas |
| Choreografie & Gesangscoach | Babsy Szeliansky |
| Tontechnik | Lucas Fellner |
| Lichttechnik | Lukas Siman |
| Kostüme | Alexandra Weisz |
| Bühnenbild | Viktoria Gegenbauer |
DARSTELLER
| Paul | Will Buchecker |
| Robin | Valerie Reisner |
| Dorothy | Jessi Gruber |
| Amelie | Celly „Green“ Türk |
| Norma Theos | Babsy Szelianszky |
| John Dunamis | Martin Tonnhofer |
| Charly Epheuretes | „Don“ Juan Martinez |
| Chris (Arzt & Pokerfreund) & Student | Marie-Therese Gegenbauer |
| Ensemble (Arzt, Pokerfreund, Reporter, Student, Polizist, …) | Coco Fitzek |
| Ensemble (Arzt, Pokerfreund, Reporter, Student, Polizist, …) | Fabienne Seither |
| Ensemble (Arzt, Pokerfreund, Reporter, Student, Polizist, …) | Elke Sagmeister |
| Storyteller | Tommy Reisinger |
BAND „MYKAGE“
| Lead Gitarre & Chor | Mike Haas |
| Rhythmus Gitarre | Tom Ringhofer |
| Keyboard & Piano | Thomas Rudelt |
| Violine & Chor | Reneé del Missier |
| Bass & Stehlampe | Bernd Bimashofer |
| Drums | Jessy Skolar |
